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27. Juni 2013 Pressemitteilung, Linksfraktion im Bundestag, Internationalismus, Homo- und Transphobie

Licht und Schatten für Homo-Rechte

Barbara Höll

„Bei den aktuellen Entscheidungen zu den Rechten von Lesben und Schwulen in den USA und Russland liegen Licht und Schatten eng beieinander. Während man in den USA weiter ist als in Deutschland, versucht Russland Homosexualität de facto immer weiter zu kriminalisieren. Dies darf nicht hingenommen werden. Die Menschen, die für sexuelle Menschenrechte kämpfen und deren Leben gefährdet ist, brauchen unsere Unterstützung“, erklärt Barbara Höll, lesben- und schwulenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Entscheidung des Obersten Gerichts der USA, die Homo-Ehe der Ehe gleichzustellen und zur Bestätigung des so genannten „Homo-Propaganda“-Gesetzes durch das russische Oberhaus. Höll weiter:

„De jure wird in Russland schon das Sprechen über Homosexualität unter Strafe gestellt. Lesben, Schwule und Transgender sollen unsichtbar gemacht werden. Ihre Freiheit und ihre körperliche Unversehrtheit sind weiter gefährdet. Ich bin froh, dass der Menschenrechtsausschuss des Bundestages dies verurteilt. Das Agieren der Koalition wäre allerdings glaubwürdiger, wenn sie selbst bei der Gleichstellung vorangehen würde und nicht vom Bundesverfassungsgericht zu jedem Schritt gezwungen werden müsste.“